Persönlichkeitsstörungen
Menschen mit „Persönlichkeitsstörung“ gewinnen in der Sozialen Arbeit und in der Sozialpsychiatrie eine immer größere Bedeutung, weil sie als „schwierig“ gelten und aufgrund ihrer geringen Anpassungsfähigkeit häufig aus sozialen, familiären und beruflichen Kontexten herausfallen oder „stören“, in depressive und suizidale Krisen geraten oder Suchtmittelmissbrauch betreiben. Persönlichkeitsstörungen sind daher häufig mit anderen psychischen Erkrankungen kombiniert.
Vor allem Menschen mit einer emotional instabilen (Borderline), antisozialen oder narzisstischen Persönlichkeitsstörung führen Profis schnell an ihre Grenzen und die Arbeit mit ihnen erfordert ein hohes Maß fachlicher und menschlicher Kompetenz.
Inhalt:
- Was sind „Persönlichkeitsstörungen“?
- Was unterscheidet sie von anderen psychischen Erkrankungen?
- Welche Einteilung und Beschreibung gibt es (ICD, DSM)?
- Was ändert sich mit ICD 11?
- Entstehung und Symptomatik
- Typische Probleme und Konflikte
- Behandlungsmöglichkeiten
- Umgang mit Betroffenen
- Eigene Psychohygiene
Methode:
Spannende Impulsreferate im Plenum (maximal 20 Personen), Fragen und Fallbeispiele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer